Neue Regeln für das Wohlbefinden von Hunden in Deutschland

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Ein Hund muss zweimal am Tag insgesamt mindestens eine Stunde trainieren dürfen. Wie Deutschland das reguliert und kontrolliert, wissen wir noch nicht. Wir haben versucht, sie alle für Sie aufzulisten. 

Wenn der Entwurf angenommen wird, wird die neue Regelung voraussichtlich im ersten Quartal 2021 bekannt gegeben und tritt dann für alle Hundebesitzer und Züchter in Deutschland in Kraft.

Neue Regeln für das Wohlbefinden von Hunden in Deutschland

Im Jahr 2019 gab es in Deutschland mehr als 9 Millionen Hunde. Die Pandemie hat die Zahl der Hundebesitzer in der Bevölkerung weiter erhöht. Das Landwirtschaftsministerium erwähnte im Zusammenhang mit der zunehmenden Aufmerksamkeit für den Tierschutz, dass es daher notwendig sei, ihre Lebens-, Zucht-, Ausbildungs- und Transportbedingungen zu regeln. 

Was wäre neu?

Das Thema, das den Menschen am meisten in den Sinn kommt, ist die Gassi-zeit. Wenn die neuen Vorschriften angenommen werden, muss der Hund zweimal täglich für mindestens eine Stunde ausgeführt werden, entweder für einen Spaziergang oder im Garten (falls Sie einen Garten haben). Dies stellt sicher, dass die Hunde genügend Bewegung haben und verbietet zudem Übergewicht und Fettleibigkeit bei Hunden. 

Es wird verboten sein, Hunde mit einer Kette gefesselt zu halten (Leine ist in Ordnung, Kette wird verboten sein).

Hunde mit einer Kette.

 

Für die Züchter

Für die Züchter würde dies mehr Zeit für die Kleinen bedeuten. 

Das sollte nur erlaubt sein, maximal drei Hündinnen mit Welpen gleichzeitig zu versorgen, bei einer Pflegezeit von vier Stunden pro Tag. Mit dieser Regel werden die Welpen entsprechend ihren Bedürfnissen genügend sozialen Kontakt zum Menschen haben.

Für die Wurfboxen gibt es neue Normen bezüglich Größe und Temperatur. Die Welpen sollten in den ersten zwei Lebenswochen eine Temperatur von mindestens 18 Grad Celsius haben.

Kurzschnauzige Hunde züchten

Affenpinscher, Mops, Bulldogge, Französische Bulldogge, Bordeauxdogge, Lhasa Apso, Pekinese. Dies sind die in Deutschland am weitesten verbreiteten brachyzephalen (kurzschnauzigen) Hunderassen.

 

französische bulldogge
Französische bulldogge

Aufgrund ihrer kurzen Schnauze haben diese Hunderassen Atembeschwerden, Bewegungsunverträglichkeit und natürlich auch andere gesundheitliche Probleme

Im Jahr 2014 akzeptierte die niederländische Regierung das Gesetz, das die Zucht „extremer“ brachycephalischer (Hunde mit kurzem Schnauze) Hunde verhindert. Mit den neuen Vorschriften macht Deutschland einen Schritt gegen diese Art der Qualzucht. 

Es wird Einschränkungen für Manipulationen an den Schwänzen und Nägeln der Tiere geben (Beispiel: ganz oder teilweise gegenläufig amputiert).

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